Ländle Hip Hop Top10 Hood Filme

Ländle Hip Hop Top10 Hood Filme


Merklich wird das Wetter besser, doch noch liegen einige Regentage vor uns bevor es endlich Sommer ist. Um die Zeit bis dahin zu verkürzen haben wir uns gedacht wir helfen euch mit einer Liste zehn sehenswerter Filme mit Hip Hop Bezug. Wir  hoffen die ausgewählten Filme gefallen euch so gut wie das Popcorn dazu schmeckt sollte. Außerdem lohnt es sich in einige der Soundtracks aus der Hood Movies Liste reinzuhören, bei allen Filmen wird dadurch das Vergnügen noch verlängern.

 

Boyz n the Hood (USA/1991)

Spieldauer: ca.108Min. 

Boyz n the Hood (deutscher Titel: Jungs im Viertel) ist ein Kinofilm, der im Stadtteil South Central von Los Angeles spielt. Er kam am 1991 in den Vereinigten Staaten in die Kinos. Der Film, der dem sogenannten New Black Cinema zugeordnet wird, stellt eine Jugend in einem amerikanischen Problemviertel dar. Ausschließlich an Originalschauplätzen in South Central, Los Angeles gedreht, bemüht sich Boyz n the Hood darum, seine Geschichte mit einem Maximum an Ehrlichkeit und Wirklichkeitsnähe zu präsentieren. Um diesen Vorsatz umzusetzen, engagierte Singleton drei lokale Gangmitglieder als Berater, deren Vorschläge in Hinblick auf Kleidung, Sprache und Dialoge als unerlässlich für die Glaubwürdigkeit des Films erweisen sollten. Unter den Hauptdarstellern des Films entdeckt der Zuschauer damals noch unbekannte Schauspieler wie zum Beispiel Laurence Fishburne, Ice Cube, Cuba Gooding Jr., Morris Chestnut, Nia Long und Angela Bassett. Unterstützt wurden sie von einer Reihe Komparsen, die direkt in South Central engagiert worden waren. Ebenfalls zu sehen ist Autor und Regisseur Singleton selbst, der ein kurzes Gastspiel als Briefträger gibt. Der Film kam am 12. Juli 1991 in die US-Kinos. Er hinterließ einen nicht minder starken Eindruck bei der amerikanischen Öffentlichkeit und spielte über 56 Millionen US-Dollar ein.

 

 

Menace II Society (USA/1993)

Spieldauer: ca.97Min. 

Menace II Society (englisch für: Gefahr für die Gesellschaft) ist ein US-amerikanischer Kinofilm aus dem Jahr 1993. Regie führten die damals gerade erst 21-jährigen Zwillingsbrüder Allen und Albert Hughes. Der Film ist einer der ersten, die über den schockierenden Alltag in den amerikanischen Ghettos berichten. Im Zentrum des Films steht Caine (Tyrin Turner), ein verwaister Teenager im Distrikt Watts in Los Angeles, der schon seit frühester Kindheit mit Gewalt und Drogen konfrontiert wurde. Sein Vater war ein drogensüchtiger Zuhälter, der zumindest einen Menschen im Streit um Geld ermordet hatte.Mit 18 Jahren verdient sich Caine neben der Schule als Crackdealer sein Geld. Sein bester Freund ist O Dog (Larenz Tate), ein leicht reizbarer, aggressiver Tunichtgut, der meistens bewaffnet ist. Caine wohnt bei seinen stark religiösen Großeltern, glaubt selbst aber weder an Gott noch an sonst einen tieferen Lebensinhalt. Der einzige Lichtblick in seinem Leben ist die zunächst freundschaftliche Beziehung zu der älteren Ronnie (Jada Pinkett Smith), und um deren Sohn Anthony  um den er sich kümmert. Für eine Figur im Film war eigentlich Tupac Shakur vorgesehen, aber nach einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Allen Hughes und Tupac wurde er für die Rolle gestrichen. Samuel L. Jackson hat einen kurzen Auftritt als Caines Vater.

 

 

Colors (USA/1988)

Spieldauer: ca.117Min. 

Colors – Farben der Gewalt (Orginaltitel: Colors) ist ein Filmdrama mit Sean Penn und Robert Duvall aus dem Jahr 1988. Besonders deutlich bleibt in Erinnerung jene Szene, in der die Gangmitglieder zu erklären versuchen warum die Gang so wichtig für sie sei. Das zentrale Thema des Films sei die Hilflosigkeit der Polizei. Regiseur Anthony Hopper inszeniert unerbittlich; eine Gewalt-Action folgt der anderen, glorifiziert jedoch nie. Das ist eine Leistung, an der der nicht weniger rigorose Kameramann Haskell Wexler entscheidenden Anteil hat. Seine Bilder verursachen fast physische Schmerzen. Der erfahrene Polizist Bob Hodges (Robert Duvall) bekommt den jungen Danny McGavin (Sean Penn) als Partner zugeteilt. In ihrem Revier, den Armenvierteln von Los Angeles, herrscht ein blutiger Bandenkrieg zwischen den Blood und den Crips. Der von den Gangs respektierte Hodges muss den Heißsporn McGavin erst davon überzeugen, dass ein ruhiges Verhalten oft mehr bewirkt, als überzogene Polizeigewalt. McGavin bringt jedoch mit seiner aggressiven Art schnell die Gangs gegen sich auf.

 

 

TRESPASS (USA/1992)

Spieldauer: ca.90Min.

 TRESPASS (alternativ: Die Rap-Gang) ist ein US-amerikanischer Actionthriller von Walter Hill aus dem Jahr 1992. Vince Gillian (Bill Paxton) und Don Perry (William Sadler) sind Feuerwehrmänner in Arkansas. Sie bekommen während eines Einsatzes von einem alten Mann vor desen Tot eine Karte, auf der das Versteck verzeichnet ist. Perry recherchiert und findet heraus, dass der Alte Gold aus einer Kirche gestohlen hatte. Beide beschliessen schlussendlich zum Versteck in einem verlassenen Fabrikgebäude in St.Louis zu fahren. Allerdings ist das Gebäude nicht so verlassen. Der Obdachlose Bradlee (Art Evans) lebt hier, ebenso nutzt die Gang von King James (Ice-T) das Haus für ein Treffen bei dem sie einen Gegner ermordet. Als die Gang die Zeugen entdeckt gelingt es Gillian und Perry, Lucky (De’voreaux White), den Halbbruder von King James, in ihre Gewalt zu bringen und sich mit ihm zu verschanzen.Walter Hills TRESPASS ist sicher einer der unterschätzten Klassiker im Actionthriller Genre der 90er.

 

 

La Haine (FRA/1995)

Spieldauer: ca.96Min.

La Haine (deutscher Titel: Hass) ist ein französischer Spielfilm von Mathieu Kassovitz aus dem Jahr 1995. Der Film, der das trostlose Leben in den Banlieues Frankreichs schildert, ist in Schwarz-Weiß gedreht. Er zeigt 24 Stunden im Leben der drei jugendlichen Hauptfiguren, deren Welt von Gewalt, Drogen und Schikanen durch die Polizei geprägt ist. Der Film beginnt mit folgenden Worten: „Dies ist die Geschichte von einem Mann, der aus dem 50. Stock von ’nem Hochhaus fällt. Während er fällt, wiederholt er, um sich zu beruhigen, immer wieder: ‚Bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut, bis hierher lief’s noch ganz gut…‘. Aber wichtig ist nicht der Fall, sondern die Landung!“ Der Film wurde in Anlehnung an ein reales Ereignis gedreht. 1993 wurde während eines Verhörs auf einem Polizeirevier in einer der Banlieues ein sechzehnjähriger Zairer namens Makomé Bowole von einem Polizisten durch einen Schuss in die Schläfe getötet. Bowole war zu diesem Zeitpunkt mit Handschellen an einen Heizkörper gefesselt. Die Ausschnitte am Anfang des Filmes sind echte Videos der Krawalle, die sich in Folge ereigneten. Er zeigt die Spirale aus Gewalt – ausgehend von beiden Seiten und sich unkontrollierbar durch Taten, Gerüchte und Worte steigernd. Der Hass beider Seiten aufeinander war und ist so unüberwindbar groß, dass es zwangsläufig zur Explosion in Form von Gewalttaten kommen musste.

 

 

Juicy – City War (USA/1992)

Spieldauer: ca.95Min.

Juice – City-War (Originaltitel: Juice) ist ein US-amerikanischer Film über das Leben von Jugendlichenim Ghetto aus dem Jahre 1992.  Die Dreharbeiten fanden in New York statt, hauptsächlich in Harlem.Regie führte Ernest R. Dickerson. Bishop (Tupac Shakur), Q (Omar Epps), Raheem (Khalili Kain) und Steel (Jermaine Hopkins), die sich selbst als „The Wrecking Crew“ bezeichnen, sind vier afro-amerikanische Freunde, welche in Harlem aufgewachsen sind. Sie schwänzen regelmäßig die Schule, verbringen ihre Tage in einer Spielhalle und klauen LP’s. Sie werden ständig durch die Polizei oder eine Puerto-Ricaner-Gruppe belästigt, die von einem Jungen namens Radames (Vincent Laresca) angeführt wird. Eines Tages entscheidet die Gruppe, dass sie „größere“ Dinge tun müssen um den Respekt der anderen zu gewinnen. Q ist sich im Verlauf nicht sicher, ob er in ein Leben als Verbrecher in zunehmendem Maße hinein gezogen werden möchte. Doch in einer Samstag-Nacht, unter Bishops drängen, beschliesst die Gruppe einen Drugstore auszurauben. Mit fatalen Folgen. Der Film spielte bei einem Budget von ca. 100.000 US-Dollar rund 20.000.000 US-Dollar an den Kinokassen ein.

 

 

New Jack City (USA/1991)

Spieldauer: ca.100Min.

New Jack City ist ein Us-amerikanischer Gangsterfilm aus dem Jahr 1991, der dem New Black Cinema zugeordnet wird. Der Film beginnt mit einer langsamen Kamerafahrt über die New Yorker Skyline aus der Vogelperspektive. Es werden verschiedene Radioberichte gesampelt, die einen Überblick über die ökonomische Situation der USA unter Reagan schildern. Wachsender Wohlstand bei den Reichen und sinkende Einkommen bei den Armen, Zunahme der astronomischen Staatsverschuldung. Nino Brown (Wesley Snipes), Besitzer des Nachtclubs „Spotlite“ ist Anführer der Gang „Cash Money Brothers“. Diese betreibt im Harlem der späten 1980er Jahre erfolgreich Drogenhandel. Zu der Gang gehören auch Gee Money (Allen Payne), ein Freund Ninos aus Kindertagen und Da Da Man (Bill Nunn), ein etwas schlichter und sehr gewalttätiger Mann. Eine neue Droge, Crack, schickt sich an den Markt zu erobern und Nino entscheidet sich diese Chance zu nutzen. Detective Stone (Mario van Peebles), der auf Nino angesetzt wird, rekrutiert die suspendierten Cops Scotty (Ice-T) und Peretti (Judd Nelson), um die Cash Money Brothers zur Strecke zu bringen.

 

 

New Jersey Drive (1995)

Spieldauer: ca.128Min.

 

New Jersey Drive ist ein 1995 entstandener Crime Drame Film über Afro-amerikanische Jugendliche die versuchen ihre Langeweile und Perspektivlosigkeit beim flanieren mit gestohlenen PKW’s zu kompensieren. Das in der Welthauptstadt des Autodiebstahls der 90er Jahre, Newmark/New Jersey. So wie Minderjährigen Jason (Sharron Corley) und Midget (Gabriel Casseus) die dem selben Hobby nachgehen wie jeder aus ihrer Nachbarschaft. Der Spass findet jedoch ein apruptes Ende als die Beiden ein Polizeiauto in beschlag nehmen was dazu führt das diese mit einer gewalttätigen Offensive gegen die Autodiebe reagieren. Diese beinhaltet Schläge bei der Vernehmung bishin zu vertuschten Mord an Verdächtigen. Das Drehbuch zum Film wurde von Nick Gomez geschrieben der auch die Regie führte. Als Hauptverantwortliche Produzent von New Jersy Drive fungierte niemand geringerer als Spike Lee.

 

 

Clockers (USA/1995)

Spieldauer: ca.128Min.

 

Clockers ist ein US-amerikanischer Crime Drama Film uner der Regie von Spike Lee. Die Geschichte des Films basiert auf dem 1992 erschienen Buch mit dem selben Titel, geschrieben von Richard Price der ebenso als Co-Autor zum Drehbuch agierte. Zu den Hauptdarstellern gehören Grössen wie Harvey Keitel, John Turturro, Delroy Lingo und Mekhi Phifer in seinem Debut als Hauptdarsteller. In einer Sozialsiedlung in Brooklyn, New York verkauft eine Gruppe von Clockers – Strassendealer – für den Lokalen Drogenkönig Rodney Little (Delroy Lindo) Dope, unter ihnen Ronald „Strike“ Dunham (Mekhi Phifer). Alles läuft bestens bis zu dem Tag als Rodney Little von Ronald verlangt einen seiner Topdealer Darryl Adams (Steve White) zu beseitigen weil er zu der Überzeugung gekommen ist das dieser sie bestiehlt. 

 

 

Don’t Be a Menace (USA/1996)

Spieldauer: ca.90Min.

Don’t Be a Menace to South Central While Drinking Your Juice in the Hood ist eine US-amerikanische Komödie-Satire aus dem Jahre 1996 von Paris Barclay. Sie parodiert das Leben des Ghettos. Der Originaltitel, der meist nur mit Don’t Be a Menace abgekürzt wird, bedeutet auf deutsch sinngemäß: Stelle keine Bedrohung dar. Der ganze Film parodiert das Genre der in den 1990er Jahren entstandenen Filme afro-amerikanischer Regisseure, die mehr oder weniger realistische Geschichten aus den von Schwarzen und anderen Minderheiten bevölkerten Vierteln US-amerikanischer Großstädte erzählten, mit der alltäglichen Gewalt und Kriminalität als zentralem Thema. Einzelne Szenen aus diesen Filmen werden erkennbar parodiert, so dass eine Aneinanderreihung von locker verknüpften Episoden entsteht. Genrespezifisch dreht es sich dabei um das „Gangster-Leben“ im Ghetto, die Vorurteile gegenüber Andersfarbigen, Prostitution, korrupte Polizisten, den Besitz von Waffen, Sexismus. Der Originaltitel ist eine Anspielung auf die Filme Menace II Society, Juice, Boyz n the Hood, Poetic Justice und Dead Presidents, die dem deutschen Publikum zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wenig bekannt waren.

Text: BF


Kommentieren

Infos

Kategorien: News
Gepostet von am 16. Mai 2018 | Beitrag melden