Merlin Miller im Interview

Merlin Miller im Interview


Heute ist ein großer Tag für Merlin Miller. Sein erstes Album „Solis Ortus“ steht ab heute im Laden. Wir haben den sympatischen Musiker mit Lauteracher Wurzeln und zwischenzeitlichen Wiener Phasen zum Interview getroffen.

Hallo Merlin! Stell dich doch bitte den Lesern kurz vor.

Mein Name ist Merlin Miller. Bin 24 und veröffentliche am 14. Oktober mein erstes Solo-Album mit dem Titel „Solis Ortus“.

Wann hast du angefangen Musik zu machen und wie sahen deine ersten Gehversuche aus?

Schon in meiner Kindheit wurde ich von meinen Eltern musikalisch gefördert. Mit 13 Jahren hatte ich mich dann vermehrt für HipHop interessiert und mit 16 dann eine HipHop Formation mit meinem derzeitigen Produzenten „Bernhard Fetz“ gegründet.

Bist du musikalisch gesehen „zuhause“ angekommen bzw. hast du deinen Sound gefunden?

Ich glaube musikalisch ist ein Künstler nie wirklich an dem Punkt angekommen an dem er sich gerne sehen würde. Vor allem wenn man so selbstkritisch ist wie ich. Aber ich kann von mir sagen, dass „Solis Ortus“ für mich ein gewaltiger Schritt nach vorne war und dass ich dieses Album definitiv als musikalisches Fundament betrachten kann.

merlinmiller

Woher kamen die Inspirationen für Solis Ortus?

Die ersten Ideen sammelte ich während meiner Zeit in Wien und teilweise gab es noch ein paar Einflüsse aus meinen Reisen. Somit eine Kombination aus verschiedenen Lebensabschnitten.

Was bedeutet Solis Ortus?

Solis Ortus ist Latein und beschreibt auf Deutsch den Sonnenaufgang. Das Album an sich ist wie eine Reise durch die Nacht welches einen langsam Richtung Licht führt. Ein auf und ab der Gefühle in einer endlos scheinenden Nacht.

Wie fühlt sich es an, wenn das erste Album veröffentlicht wird?

Gar nicht so überwältigend wie ich es mir vorgestellt hatte aber natürlich ist es schlussendlich ein schönes Gefühl wenn man das Resultat der harten Arbeit. Nichts desto trotz hatten wir kurz nach Fertigstellung des Albums wieder ein neues Projekt im Kopf. Von Ruhe ist bei uns keine Rede. Wir schauen, dass wir stets am Ball bleiben aber trotzdem nicht verbissen an ein Projekt gehen sondern es auf uns zukommen lassen.

Wie lange hast du daran gearbeitet?

Schwierig zu sagen. Die ersten Skizzen hatte ich schon während meiner zweiten EP. Der Album Prozess an sich dauerte aber von Oktober bis April.

Welche Erwartungen hast du an das Album?

Keine. Wenn ich etwas von meiner Musik erwarten würde, würde ich sie benutzen. Ich will sie lieber machen und anderen die Möglichkeit geben sie zu hören. Ob die „Side Effects“ nun eintreten, sprich Erfolge etc. sind natürlich eine Bestätigung aber ich bin davon überzeugt, dass alles seine Zeit braucht. Auch die Musik.

Welcher ist dein Lieblingstrack vom Album?

Wunder Punkt. Ich finde der Song spiegelt sehr viele Inhalte vom gesamten Album obwohl er ein wenig heraus sticht. Vielleicht genau deswegen.

Mit wem hast du an deinem Album gearbeitet?

Produziert, aufgenommen und gemischt wurde das ganze von Bernhard Fetz im Out Bit Audio Studio. Akustische Begleitung gab es zusätzlich noch von Fabian Schmid auf der Gitarre, sowie Michael Schneider an den Drums. Gemastert wurde das ganze Album anschließend von Syrix im Irievibration Studio in Wien.

Wer steckt hinter deinen Videos und wie entstehen sie?

Die Videos wurde natürlich von Daniel Hager gedreht. Er weiß ganz genau wie man die Musik auf Film projiziert und hatte wiedermal großartige Arbeit geleistet.

Was steht in Zukunft bei dir an?

Wir haben bereits die ersten Skizzen für eine neue EP. Da gibt es dann wahrscheinlich Ende Jahr mehr Infos zu.

 

Vielen Dank für das Interview!

 

Das Debütalbum „Solis Ortus“ mit 14 Titel könnt Ihr hier kaufen:

Merlin Miller


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Kategorien: Interviews
Gepostet von am 14. Oktober 2016 | Beitrag melden