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Black Lives Matter

Black Lives Matter –  Proteste finden auch im Ländle statt. Rund 1000 Teilnehmer waren am Wochenende in Bregenz auf der Straße.

 

Alles began mit einem Mord.

Am 25 Mai wurde ein 46-jähriger Mann in Minneapolis festgenommen. Er wurde verdächtigt mit einem gefälschten 20-Dollar-Schein bezahlt zu haben und auf dem Boden fixiert.

8 Minuten und 46 Sekunden lang kniete ein Polizist auf dem Hals des schwarzen Amerikaners Georg Floyd. Dieser starb daran. Unter Qualen hatte er mehrmals geröchelt: „I can’t breathe“.

Eine Person hatte mitgefilmt – und das Video verbreitete sich in Windeseile in der ganzen Welt.

Bald brannten Proteste auf gegen Polizeigewalt, Rassismus und die Unterdrückung der Schwarzen in den USA.

Proteste auch bei uns.

Proteste, die in Berlin und in mehreren Orten der USA in Gewalt ausarteten.

Proteste, die friedlich abgehalten eine wichtige Botschaft erzählen: Alle Menschen sind würdig zu behandeln.

 

Der Mord an George Floyd hat große Folgen für das Zusammenleben in unserer Gesellschaft; er ändert die Art, wie wir leben, er wird seine Spuren auch in Hip-Hop hinterlassen.
Hip-Hop richtig verstanden heißt auch, dass Streit mit Worten ausgetragen wird, dass Probleme in Songs angesprochen werden, um so eine Verbesserung zu erreichen.
Hip-Hop bringt – im besten Falle – die Menschen näher zusammen.

George Floyd wurde zur Totenmesse in einem goldenen Sarg aufgebahrt. Jacob Frey, der Bürgermeister von Minneapolis, kniete schluchzend vor dem goldenen Sarg.
Der Mann, der vielleicht wegen einem 20-Dollar-Schein sein Leben verlor, begraben in einem goldenen Sarg. Auf den Knien der Bürgermeister, auf den Knien wie auch der Polizist.
Hoffen wir, dass unser Zusammenleben von nun an friedlicher sein möge.

George Floyd, Ruhe in Frieden.

 

In stillem Gedenken,

Graf Adler